Definition Streuobstwiese
Die „Streuobstwiese“ wird in Frankfurt auch „Baumstück“ genannt.
Streu
bezeichnet die unregelmäßige Anpflanzung der Obstbäume im Garten, am Ortsrand und in der freien Flur.
Obst
von hochstämmigen (Ansatz bei 180 cm), robusten und wenig pflegebedürftigen Obstbäumen unterschiedlichen
Alters und unterschiedlicher Arten und Sorten.
Wiese
Traditionell als Weide für Schafe oder Einstreu im
Stall genutzt.
Bewirtschaftung
Die Streuobstwiese wird also doppelt bewirtschaftet
– oben Obst, unten Heu.
Sie muss extensiv bewirtschaftet werden – keine
Pestizide, keine künstlichen Düngermittel und
höchstens zwei mal pro Jahr Mähen.
Geeignete Obstarten
Apfel:
ca. 2500 bekannte Sorten in Deutschland
Birne:
ca. 800 Sorten
Kirsche:
ca. 250 Sorten
Quitte
Mirabelle
Walnuss:
ca. 12 Sorten
Zwetschge:
ca. 150 Sorten
Wildobst:
Speierling
Eßkastanien
Maulbeeren
Mispel
Schlehe